2019 begann unser Projekt 'Naturgarten'. Die letzten kranken Fichten (11 Stück auf unserem Grundstück) mussten weichen. Der Boden darunter war kark, trocken und ausgezehrt. Weit weg von Vielfältigkeit.
Wir haben uns damals entschieden nach dem Hortus-Prinzip zu gärtnern und tauften unseren Garten auf 'Hortus Semita'. Der neu gewonnene Platz, durch das entnehmen der kranken Fichten, bot uns viele neue Möglichkeiten der Gartengestaltung an. Ein Kreislauf entstand. Nichts verließ den Garten, alles wurde weiter verarbeitet oder anderweitig genutzt. So blieben auch die Äste und Stämme der gefällten Bäume im Kreislauf und wurden als Beetumrandung, Holzhackschnitzel und Totholzhaufen weiterverarbeitet.
Es wurde Platz für eine Pufferzone (dichte Hecken an der Grundstücksgrenze), für eine Ertragszone (Gemüsbeete), und für die Hotspozone (Magerbereiche), sowie viele andere Möglichkeiten den Garten und das Treiben darin gespannt verfolgen zu können und die Seelen baumeln lassen zu können. Viele Kräuter und Sträucher sind mit der Zeit eingezogen, sowie unzählige heimische Pflanzen. Und auch in Zukunft werden noch viele einziehen. Etliche wurden bei Staudengärtnereien bestellt, viele mühselig aus Samen gezogen, aber auch bei Tauschbörsen und Aktionshäusern erworben. In den wenigen Jahren sind auch ein Sumpfbeet und etliche Wasserstellen entstanden, an denen jedes Tier seinen Durst stillen kann. Frösche, Libellen, Wasserläufer und viele mehr sind dort eingezogen.
Es stehen noch einige große Projekte dieses Jahr an. Wie der Bau eines großen Teiches, einer hohen Trockenmauer, sowie der Zaunbau passend zum Grundstück.
Jeden Tag sind wir aufs neue fasziniert was die Natur uns bietet und saugen ihre Genialität mit allen Sinnen nur so auf.
Aber jetzt lassen wir die Bilder sprechen.
Standort
09599 FreibergAktions-Bilder
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Aktionsbilder & Infoarbeit
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Jubelbilder
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Anzahl der Projektbeteiligten
2
Fläche
1600 m²