Seit einigen Jahren sind wir in unserem Schulgarten tätig, um dort ein blühendes Paradies für Tier und Mensch zu erschaffen. Nach einer Begehung und Beratung durch den zuständigen Nabu-Experten im Frühjahr stand unser Plan für den Schulgarten fest:
In Kooperation mit einer lokalen Gärtnerei haben die Schüler*innen eine große Rasenfläche in ein Staudenbeet verwandelt. Hierbei haben wir uns in einem Workshop bei einer Staudengärtnerin gezielt für regionale Pflanzen entschieden, die unsere hier lebenden Insekten im Sommer besonders ansprechen. Im Frühjahr erblühten unsere zahlreichen, im November gesetzten Frühblüher, wie Tulpen, Anemonen, Narzissen und Krokusse.
Neben den Aktivitäten im Staudenbeet haben wir auch eine Blühwiese mit einjährigem Saatgut angelegt, die nun im späteren Sommer ihre volle Pracht entfaltet.
Zudem haben wir einen Totholzstapel und einen Steinhaufen errichtet, Insektenhotels aus Upcycling-Materialien gebaut und auch selbst gebaute Nistkästen integriert. Auch gibt es nun eine Wasserstelle für Insekten und Vögel.
Leider hat der Buchsbaumzünsler unsere Hecke vollständig vernichtet, sodass wir diese in den letzten Wochen nach eingehender Recherche durch einen Weidenzaun ersetzt haben. Für diesen haben sich die Schüler*innen dazu entschieden, für das nächste Jahr rankende und blühende Gewächse zu pflanzen.
Das bereits existierende, im Jahr 2019 von Schüler*innen selbst gebaute Hochbeet haben wir in diesem Jahr mit duftenden Kräutern und Wildfrüchten bepflanzt, in denen nun die Insekten herumschwirren. Es wurde auch eine Kooperation mit unserer Koch-AG angefangen, sodass diese Produkte Verwendung zur Produktion gesunder Speisen für die Schulgemeinschaft finden.
Gerade in Arbeit aber noch nicht fertiggestellt sind Infotafeln, die über unsere Arbeitsschritte und die damit verbundenen Ziele sowie künftige Projekte aufklären sollen.
Als weiteres Beet unserer Aktion diente ein bis Ende 2022 verwaistes Beet direkt am Haupteingang der Schule. Hier haben wir gleichsam flächendeckend bienenfreundliche Pflanzen gesetzt, eine Vogeltränke errichtet und zum Schutz vor Zerstörung durch Tritte ebenfalls einen Weidenzaun gesetzt.
Standort
25337 ElmshornVorher- & Nachher-Bilder
Aktions-Bilder
Heimische Pflanzen
Gartenstrukturen
Aktionsbilder & Infoarbeit
Jubelbilder
Keine Bilder vorhanden
Vorher- & Nachher-Bilder
Keine Bilder vorhanden
Anzahl der Projektbeteiligten
14
Fläche
240 m²